4Cross MTB Trainingscamp mit Stefan Scherz

Am Wochenende vom 24.08. – 26.08. war es wieder einmal soweit. Stefan Scherz wiederholte sein #55 Trainingscamp (4Cross MTB Trainingscamp) und diesmal sollte ordentlich in den Waden schmerzen. Ort des Geschehens wurde mittels Facebookabstimmung gewählt – der Park4Cross in Stollberg – ehemalige EM Strecke. Eigentlich ist dies nicht meine Lieblingsstrecke, dies sollte sich aber an diesem Wochenende ändern. Ich konnte aufgrund diverser Termine erst am Samstag mit ins Training einsteigen. Angekommen bei bestem Wetter, ging es auch gleich nach kurzer Einweisung auf die Strecke. 3, 4 Runden eingerollt und schon hieß es „Double-Springen“ . Wuhaaaa!!! Double-Springen – ICH – schon klar! Nun ja, wenigsten probieren, sagte ich mir. Schließlich war Mareike, als weibliche Unterstützung mit im Team. Dank Stefans guter Einweisung und Übungen klappte es richtig gut. Wir ließen die Bikes ordentlich fliegen, auch wenn das Airtimegefühl noch irgendwie unkontrollierbar schien – Spaß machte es von mal zu mal mehr. Das einzige was litt, war das Material. Mein Hinterrad tat mir schon ein bisschen leid, denn oft war der Sprung zu kurz und man knallte unsanft auf. Aber die Erfahrung war es wert und es ist auf jedenfall ausbaufähig. Der Tag endete bei gemütlichem Grillen und anschließendem Lagerfeuer.

Tag 2 begann, wie auch Tag 1 begonnen hatte – mit Erwärmungstraining á la Stefan Scherz. Nachdem wir alle zusammen gefrühstückt haben, ging es in die örtliche Turnhalle. Und daher rühren auch die Wadenschmerzen, die mich mindestens 3 Tage lang quälten. Schulsport vom feinsten, sage ich nur. Aber! Von nichts, kommt nichts… Also hieß es Zähne zusammenbeißen und Eier haben. Man will ja als Mädchen nicht immer nur rumheulen ;o)

Nach dem Erwärmung rollten wir uns wieder ein paar Runden auf der Strecke ein. Nun folgte das meiner Meinung nach schwierigste Stück der Strecke, die Startgerade. Ich fühlte mich gar nicht wohl, bei der Wellenkombination. Egal was ich probierte, es fühlte sich sehr unrund an. Und meine Laune wurde davon eher schlechter, als besser. Nunja… soviel zum Thema Mädchen und rumheulen. Irgendwann wurde es besser, nachdem ich mindestens ne halbe Stunde allein immer und immer wieder die Startgerade abgerollt bin. Wir werden wohl vorerst keine guten Freunde.

Die Jungs probierten sich dann weiter am „Birkendouble“, was ich nur von Weitem bestaunte und mich lieber mit Kurventraining beschäftigte. So verging auch der Sonntag wie im Fluge und wir beendeten das Training mit ein paar Gates. Wir haben uns nämlich nicht die Mühe gemacht das bockschwere Startgatter bis nach oben zu schleppen. So blieb es das ganze Wochenende an der Skihütte und man konnte im flachen noch an seiner Starttechnik feilen.

Resumé der zwei Tage harten Trainings sind natürlich stahlharte Waden, tolle Leute, entspanntes Biken und trotzdem wieder soooo viel gelernt, was es nun heißt umzusetzen. Man darf gespannt auf die nächsten Camps sein. Ich bin auf jedenfall wieder mit dabei – vor und hinter der Kamera.

Bilder vom Trainingswochenende in Stollberg: