Halbmarathon 2.0 – Mein Weg zum 2. Halbmarathon

Vor mir liegen knapp 4 Monate um mich mental und körperlich auf meinen zweiten Halbmarathon vorzubereiten. Gern möchte ich euch einen kleinen monatlichen Einblick bis zum Ereignis, Ende April geben. Wieviel habe ich trainiert, was sind meine Ziele, wie habe ich mich dabei gefühlt.

Januar – Mein Motivationsmonat

Ich fühle mich wahnsinnig motiviert. Kurz vor Silvester habe ich mich zum Oberelbe (Halb-) Marathon angemeldet. Die günstige Startgebühr lockte und natürlich das Ziel, meine Zeit von 2017 zu unterbieten.

Ein kurzer Abriss aus 2017 – mein erster Halbmarathon

Mein erster Halbmarathon war eines der besten Lauferlebnisse für mich bisher. Leider lief die Vorbereitung darauf mehr als schlecht. Ich war von den 4 Monaten Trainingszeit mind. 2 Monate krank (erkältet und mein Fuß war überlastet). Trotzdem habe ich es schlussendlich gewagt. Ich wollte es unbedingt. Ich verabschiedete mich aber längst von meiner Zielzeit. Was zum Schluss zählte war das Ziel! Und es war atemberaubend. Was ich damals nicht wusste, im Ziel warteten viele liebe Menschen auf mich. Freudentränen waren also vorprogrammiert und 2:20 h standen auf der Uhr.

Die ersten Wochen in 2018 – Krafttraining, Yoga und lange Läufe

2018 steht Gesundheit an oberster Stelle. Um Verletzungen vorzubeugen versuche ich regelmäßig Krafteinheiten in meine Woche unterzubringen. Ich möchte meine körperlichen Baustellen (Oberkörper- und Beinmuskulatur) deutlich stärken und verbessern, um somit Verletzungen vorzubeugen. Hier steht ganz klar Qualität vor Quantität – schaffe ich ein Ziel nicht zu 100 % ist das kein Drama. Wichtig ist ein gute und ausgeglichenes Körpergefühl zu bekommen und zu behalten. Da kommt es für mich persönlich nicht darauf an ob ich von den angepeilten 20 km pro Woche nur 16 oder 17 geschafft habe. Ich versuche mich Monat für Monat vorzutasten und mir kleine, erreichbare Ziele zu stecken. Gerade als ich an diesem Text schreibe zum Beispiel, musste ich einen geplanten 13 km Lauf bei 5,5 km abbrechen, weil über mir der Winter einbrach. Aber hey! Gesundheit geht vor. Gibt es heute also noch eine kleine Krafteinheit mit anschließendem Yoga.


Hier meine kleine Ausstattung für ein effektives Workout daheim:

  • Matte
  • Kettlebell: 4kg und 8 Kg
  • Stretchbänder (von Lidl)
  • Blackroll als Rolle in klein, groß und ein Ball
  • Balanceboard (Kettler)
  • Sportuhr Polar M430 (Mit ihr trecke ich alle meine Aktivitäten – geht natürlich auch ohne)

Inspiration für die Workouts hole ich mir hier:

Dazu kommt eine ganz tolle Yoga Challenge von der lieben Mady Morrison die mich die 30 Tage im Januar begleiten wird. Das ist mein Ausgleich zur Arbeit, mein Stretching nach Läufen und Krafteinheiten und meine Entspannung an Ruhetagen. Einfach eine kleine Oase im wuseligen Alltag der mich wieder fokussieren lässt. Bisher habe ich viele Einheiten wahrnehmen können oder habe hier und da 2 zusammengefasst.


Ein Plan – so flexibel wie mein Alltag

Im Januar habe ich bisher für jede Woche 20 km Laufen, 2 Kraft-Workouts und 3-4 kurze Yogaeinheiten geplant und (toitoitoi) auch durchgezogen. Ich finde es oft schwer nach Plan zu trainieren, daher versuche ich mir diesen so flexibel wie möglich zu gestalten. Zum Beispiel integriere ich meine Laufeinheiten in den Arbeitsalltag. Ich fahre mit der Straßenbahn zur Arbeit und laufe nach Hause – z.B. einmal die Hälfte und einmal die komplette Strecke. Workouts und Yoga mache ich meist Abends wenn der Zwerg im Bett liegt – so habe ich genug Ruhe um den Tag ausklingen zu lassen. Spielt das Wetter mal nicht mit, wird die Laufeinheit verschoben und das Workout rückt ein Tag nach vorne.

Zusammengefasst – Meine Einheiten im Januar

  • Kraft-/Core: 10 Einheiten, 3,5 h
  • Laufen: 10 Einheiten / 9 h / 78,5 km
  • Yoga: 16 Einheiten / 5 h

Mein Fazit zum Januar – Ausblick in den Februar

Ein guter Einstieg ins neue Jahr und bisher mein Bester (im Vergleich zu den Vorjahren) – ich bin sehr stolz. Und genauso kann es weitergehen. Als kleine Steigerung habe ich bereits letzten Sonntag mit einem leichten Intervalltraining begonnen. Somit beginnt langsam die Geschwindigkeitssteigerung und evtl. auch die durchschnittliche Kilometerzahl pro Woche von 20 auf 25 km. Februar, ich bin bereit!

Wer hats geschrieben? Christiane Graf.

Ich bin Christiane. Grafikerin und Bloggerin mit Vorliebe für Zweiräder und laufen.

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