Mercedes Benz Frauenlauf in Dresden

Eine Veranstaltung über die ich eher zufällig gestolpert bin und mein zweites Laufevent überhaupt – Der Dresdner Mercedes Benz Frauenlauf.

Aber vorerst ein kleiner Auszug wie alles begann…

Hätte mir jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass ich an einem Laufwettkampf die 5 km bestehen muss, hätte ich ihm wohl für verrückt erklärt. Ich laufe erst seit ca. 4 Monaten. Habe lange nach einer Sportart gesucht die meine (verkümmerte) Ausdauer pusht und dazu noch Spaß macht. Mein Ziel war es vorallem nach der Schwangerschaft fitter zu werden als je zuvor. Also überwandt ich meinen (ziemlich großen) Schweinehund und probierte es einfach aus. Durchhalten und mindestens 4 km laufen nahm ich mir als Startziel und es klappte auf Anhieb. Ich fühlte mich extrem gut und ging fortan regelmäßig die 4 km, 5 km (und mehr) laufen und merkte wie schnell ich mich steigerte – Fitness, Körpergefühl und natürlich meine Laufzeit wurden innerhalb kürzester Zeit enorm besser. Mittlerweile ist dieser Sport wie eine Selbstverständlichkeit in meinem Alltag verankert und fehlt ziemlich stark, wenn man mal krank ist oder einfach keinen freien Termin hat.

In meinem neuen Job ist Laufen ein verbreitetes Hobby und so lag zufällig 😉 der Flyer vom besagten Event auf meinem Schreibtisch. Die Anmeldung ließ nicht lange auf sich warten und damit verbunden hatte ich den Anspruch die Laufstrecke von 5 km unter 30 min zu laufen. Ein Ziel das definitiv machbar war, da ich es mehrfach im Training bereits geschafft hatte. Doch so ein „Wettkampf“ ist nunmal kein entspannter Trainingslauf, denn hier spielt noch die Komponente Kopf & Geist eine große Rolle. Man ist aufgeregt, der Puls schnellt ganz automatisch in die Höhe und man merkt oft nicht wenn man über seiner Geschwindigkeit läuft.

Am Eventtag versuchte ich locker zu bleiben, denn ich wollte nur mein persönliches Ziel erreichen, mehr nicht. Ich ordnete mich im Startbereich weit vorn mit ein und ließ mich von den schnellen Läuferinnen ziehen. Musik in den Ohren sorgte für Konzentration und so lief ich einfach mein Tempo. Mit den Temperaturen und der starken Sonne hatte ich so meine Probleme, was mir bei Kilometer 3 fast zum Verhängnis wurde.Übelkeit – und das ausgerechnet jetzt!!! Naja… ich nahm etwas Geschwindigkeit raus und versuchte mich zu sammeln. Ich denke dass an dem Punkt die Aufregung durchkam und dazu die plötzliche Hitze – kein gutes Timing.

Alle restlichen Reserven sparte ich mir für den letzten Kilometer auf. Die Zeit war mir in dem Moment schon fast egal, doch kurz vorm Ziel sah ich die 29. Minute und legte nochmal einen kleinen Turbo (Finisherclip) ein. Ich hätte es nicht gedacht, aber meine Zielzeit war erreicht. Somit reichte es für Platz 19 von 144 Frauen in meiner Altersklasse (W30) und Platz 160 von insgesamt 1033 Läuferinnen. Darauf gab es Prosecco und Kekse von meinen Liebsten im Ziel ♥.

Mein persönliches Fazit zum Dresdner Frauenlauf: Mitmachen!!! Unbedingt, denn es gibt ein hochwertiges Goodypackage und eine entspannte Laufatmosphäre für jede Art von Läuferin. Der Termin für nächstes Jahr ist schon mal reserviert und vielleicht wage ich mich dann auch an die 10 km 🙂

Fotos vom Event:

Wer hats geschrieben? Christiane Graf.

Ich bin Christiane. Grafikerin und Bloggerin mit Vorliebe für Zweiräder.

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